Nach einem längeren Abend bei – und mit der etwas verrückten Hüttenwirtin Petra – auf der Ütia Punta Trieste starteten wir bei bestem Wetter weiter in Richtung Marmolada. Die Abfahrt führte uns ins Belluno zum Start der langen Auffahrt zum Rifugio Pardon auf 2.432 MüM. Diese sollte sich als abwechslungsreich und absolut kräftezehrend erweisen. Auf eine steile Asphaltpassage folgte ein sausteiler und grobschotteriger Waldabschnitt, dann die Fahrt durchs Skigebiet von Arraba bis wir unsere Bikes dann die schwarze Piste zum Passo Padon hochhievten. Der anschließende Gletscherblick auf die gegenüberliegende Marmolata entschädigte uns nur kurz, bevor wir unsere Konzentration auf den teilweise ausgesetzten Höhenweg zum Passo Pordoi richten mussten. Auch hier wechselten sich geniale Flows mit Schiebe- und Tragepassagen ab. Das Klackern der Cleats war ständiger Begleiter, ebenso wie der Blick auf die Marmolada und den Fedaia Stausee. Den Abschluss des Tages bildete ein genialer Downhill durch den Bikepark des Fassatals, der uns direkt zu unsrer Unterkunft Tita Piaz auf 1.935 Metern führte. Kaum zu glauben dass wir „nur“ 33 km (im Schwarzwald eine kleine Abendrunde) auf der Uhr hatten. Die anspruchsvolle Strecke verlangte uns einiges ab und wir waren für die 1.700 Hm den kompletten Tag unterwegs.



