2. Etappe: Sölden-Vent

Auf Grund einer leichten Übernächtigung starteten wir unsere heutige Tour nach leckerem Frühstück im Gästeheim Berghof etwas später.

Wir entschieden uns spontan, nicht den geplanten Tourbeginn zu fahren. Dies stellte sich als sehr unglücklich heraus. Der Forstweg ging direkt in der Falllinie nach oben und endete auf einer Skipiste. Nach längeren Überlegungen entschieden wir uns, die Bikes mühselig die schwarze Skipiste 22 Richtung Hochsölden hoch zu schieben.

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Nach ein paar steilen Straßenkilometern saßen wir bei Holunderschorle und Speckknödelsuppe im Gasthaus Sonnblick. Anschließend machten wir uns auf zum Tiefenbachgletscher. Ungefähr 3 Km vor dem Gletscher begann es stark zu regnen und wir wurden bei 7,6 Grad unfreundlich vom Gletscher empfangen. Nach der Fahrt durch den Rosi-Mittermaier-Tunnel (1,7 Km, 200 hm) wurden wir vom Tiefenbachgletscher bei Regen und 4,8 Grad empfangen. Wir entschieden uns Beinlinge , Armlinge oder langes Radshirt zusätzlich anzuziehen.

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Der hoffnungsvoll erwartete Venter Höhenweg erwies sich als erstklassige alpine Wanderstrecke und war für uns nur bedingt fahrbar. Unsere Muskulatur freute sich über eine andere Art der Belastung auf der anschließenden 10 Km-Alpinwanderung (das Bike störte allerdings etwas dabei!).

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Die letzten 3 Km legten wir auf einem Forstweg runter nach Vent zurück. Eine Entschädigung für die Anstrengungen war dies nicht. Nach einer heißen Dusche und einem Saunagang im Berghotel Gstrein haben wir die heutigen 25 Km und 1600 verdaut. Jetzt gilt es nur noch im verschlafenen 150-Seelendorf Vent eine geeignete Gaststätte zum Aufladen unserer Kohlenhydratspeicher zu finden. Fündig wurden wir im Hotel Similaun bei Claudia, sensationelles Essen, Weltklasse-Jagertee und eine breite Auswahl an Kräuterlikören…

Morgen wird ein neuer Tag und wir hoffen auf gutes Wetter und gute Beine auf unserer Königsetappe über die Similaunhütte.

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